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Gräfin-Imma-Schule trainiert eine Woche lang für den großen Auftritt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Vicki Marschall   
Montag, den 21. Juni 2010 um 14:34 Uhr
Unterricht? So ein Zirkus!

„Wir haben Imma Zirkus“ – das war das Motto der Projektwoche in der Gräfin-Imma-Schule. Der krönende Abschluss waren vier ausverkaufte, öffentliche Vorstellungen des Power-Piraten-Zirkus im nagelneuen, riesigen Zirkuszelt der Familie Sperlich/Koplin.

In nur einer Woche wurden die fast 300 Schulkinder unter Anleitung zu nahezu professionellen Künstlern. In rasantem Tempo und zu flotter Musik begeisterten und bannten über 20 Auftritte die Zuschauer. So ließ das gut 90minütige Programm keine Wünsche offen.

Witzige Clowndarbietungen, gewagte Schwertnummern, atemberaubende Akrobatik, gekonnte Zaubereien, Seiltänzerinnen, Einradakrobaten, Trapezkünstler, todesmutige Feuer und vieles mehr – alles eingebettet in die Geschichte um die versunkene Stadt Atlantis.

Sehr konzentriert und gewissenhaft gingen die Schüler an ihre anspruchsvollen Zirkusnummern heran. So genossen sie im Anschluss ihrer Darbietungen mit riesigem Stolz die lang anhaltenden und wohlverdienten Beifallsstürme.
Auch für Eltern und Lehrerkollegium war das Projekt ein Gemeinschaftserlebnis. Nicht nur der Aufbau des neuen, großen Zeltes, auch der gemeinsame Trainingstag machte allen riesigen Spaß. Nach nur einem Probetag trat das Erwachsenen-Ensemble zum Staunen der Kinder in der Zirkusmanege auf und machte ihnen Lust auf weitere Proben.

Als dauerhafte Erinnerung an die Manegenleistung der Künstler wurden die Aufführungen von einem Kamerateam auf DVD gebannt.
Zum Schluss strahlten alle: Publikum, Eltern, Lehrer, Kinder und natürlich auch Annette Sandkuhl,  Schulleiterin der Gräfin-Imma-Schule. Für sie ging ein besonderer Wunsch in Erfüllung: einmal Zirkusdirektorin zu sein!
 
Großes Fest von Pro Stiepel PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Vicki Marschall   
Montag, den 21. Juni 2010 um 14:33 Uhr

Maibaum aufgestellt

Anfang Mai wurde in Stiepel der Maibaum aufgestellt. Die Interessengemeinschaft Pro Stiepel hat wieder ein buntes Programm für die zwei Tage auf die Beine gestellt.

Bereits am Freitagabend verwandelte sich Stiepel in eine Partymeile mit Musik, Getränken und feinen Speisen. Erstmals waren die Gastronomien von „Zum Wilhelmstein“ und „La Villa Henkenberg“ vertreten und bereicherten das Speisenangebot.

Höhepunkt war natürlich wieder der Samstag. Viele Kindergruppen, darunter der Gräfin-Imma-Kindergarten und aus dem MediFit, zeigten einstudierte Stücke auf der Bühne an der Aral-Tankstelle. Am Nachmittag folgte der Umzug mit u.a. Schützen- und Knappenverein, anschließend wurde der Maibaum aufgestellt. Damit nicht genug, viele Stiepeler und ihre Gäste feierten noch lange auf der Kemnader Straße in Frische.

 
Literarische Lesungen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Vicki Marschall   
Montag, den 21. Juni 2010 um 14:28 Uhr
Mit Leib und Seele

Nach dem erfolgreichen Auftakt lädt die evangelische Kirchengemeinde Stiepel zum zweiten Abend unter dem Thema „Leib und Seele“ herzlich ins neue Gemeindehaus an der Dorfkirche ein.
Wieder wird es literarische Lesungen geben, unterbrochen durch ein mehrgängiges Menü, das von dem italienischen Restaurant „Da Gervasio“ geliefert wird. 

Auch dieser Abend wird verantwortet und gestaltet von  Prof. Dr. Harro Müller-Michaels, emeritierter Professor der Ruhruniversität  für Neuere deutsche Literatur und ihre Didaktik und über viele Jahre Vorsitzender der Literarischen
Gesellschaft Bochum.

Das Thema wird „Gerechtigkeit“ sein. Dazu schreibt Prof. Müller-Michaels einleitend: Recht sprechen und Gerechtigkeit walten lassen verfolgen verschiedene Absichten. Auf der Grundlage von geltenden Gesetzen können in Rechtsstaaten berechtigte Ansprüche erstritten werden. Wer aber sichert Gerechtigkeit, wenn Menschen ohne Gründe verletzt oder ausgegrenzt, ihre Verdienste nicht anerkannt werden? Gerechtigkeit zu üben, ist Aufgabe von Gemeinschaften in Familien und Kommunen. Gerecht zu sein bedeutet, Bedürftigkeit und Verdienst von Mitmenschen zu würdigen. Gedanken und Bilder von Recht und Gerechtigkeit werden an Beispielen von biblischen Geschichten sowie Werken von Sophokles, Kleist, Kafka, Brecht und Kluge vorgetragen. Befragt wird stets die Geltung der salomonische Weisheit: Unrecht Gut gedeiht nicht.

„Leib und Seele“ findet statt am Freitag, 4. Juli, um 19 Uhr.  Kosten pro Person, inklusive Essen und Getränke: 20 Euro, verbindliche Anmeldungen sind möglich bis Mittwoch, 30. Juni, im Gemeindebüro, Tel. 79 13 37. Weitere Veranstaltungstermine: 12. September,  und 28. November, 19 Uhr.
 
500. Marienlob-Konzert in der Wallfahrtskirche St. Marien PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Vicki Marschall   
Montag, den 21. Juni 2010 um 14:30 Uhr

Doppeljubiläum an Pfingsten

Dorothee Oelbracht

Am Pfingstsonntag hat die Wallfahrtskirche St. Marien unter dem Motto „Feierliche Musik für Blechbläser und Orgel“ zum 500. Konzert der Konzertreihe Marienlob in Lied und Musik eingeladen.

Zahlreiche Interessierte lauschten begeistert den Blechbläsern des Ensembles Uni-Brass aus Bochum unter der Leitung von Jakob Kaspers und den Klängen der Orgel, gespielt von Professor Wolfgang Bretschneider aus Bonn.

Zudem feierte Heinrich Jansen – langjähriger Organisator der Konzertreihe – seinen 85. Geburtstag und wurde gebührend von Prior Maximilian Heim gewürdigt.

Bochums Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz hielt ihre Jubiläumsansprache nach dem zweiten Lied: sie hob zum einen die Tradition des Marienlob-Konzertes hervor und verankerte zum anderen das diesjährige Konzert in den Aktivitäten des Kulturhauptstadtjahres – denn das Zisterzienserkloster ist eine Spirituelle Kulturtankstelle des Bistums Essen. Scholz lobte Chordirektor Heinrich Jansen für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement und gratulierte herzlich zu seinem Geburtstag. Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung erhielt Jansen eine Ehrenurkunde der Stadt Bochum sowie ein Abbild des Bochumer Kuhhirten.

Außerplanmäßig ergriff auch Orgel-Professor Wolfgang Bretschneider in seiner Funktion als Präsident des Allgemeinen Cäcilienverbandes für Deutschland das Wort.

In seiner Jubiläumsansprache lobte er den Jubilar für seine langjährigen Verdienste und betonte, dass Jansen der Kirchenmusik eine ausgezeichnete Plattform verschafft habe. Bretschneider überreichte ihm die höchste Auszeichnung des Cäcilienverbandes: die Ambrosius-Medaille. Im Anschluss spielte Bretschneider als Geburtstagsständchen ein Stück von Karl Jonkisch.   

Das Publikum ließ die imposante musikalische Qualität begeistert – zum Teil mit geschlossenen Augen – auf sich wirken und spendete stehende Ovationen für die beteiligten Musiker.

 
Der Mai war zu kühl und zu trocken PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Vicki Marschall   
Montag, den 21. Juni 2010 um 14:27 Uhr

Wonnemonat ohne viel Wonne

Der Mai 2010 war im Durchschnitt zwei Grad zu kühl, die Sonne machte sich rar und es war zu trocken.

In den vergangenen Ausgaben habe ich aufgezeigt, wie unterschiedlich das Wetter alleine in einer Stadt wie Bochum sein kann. Diesmal möchte ich auf die Vorzüge einer Tallage wie wir sie im Lottental vorfinden hinweisen.

Naturgemäß ist kalte Luft schwerer als warme Luft.  Deswegen sammelt sich Kaltluft bei schwachem Wind in Tälern an. So kann es durchaus sein, dass es an einem heißen Sommertag an unserer Wetterstation an der Sternwarte Bochum-Sundern mittags mit 33°C genauso heiß wird, wie an unserer Station im Lottental. In den Abend- und Nachtstunden macht sich dann aber ein deutlicher Unterschied bemerkbar: Während es in Bochum-Harpen, in Weitmar oder an der Sternwarte selbst um 22 Uhr noch drückende Wärme von 28°C gibt, kühlt es sich im grünen Lottental weitaus stärker ab. So kann man es dort zur selben Zeit bei angenehmen 20°C gut aushalten und den Sommerabend genießen. Morgens sind dann hier angenehm frische 12°C möglich, während es beispielsweise in den höher gelegenen Stadtteilen und selbst am Kemnadersee, noch drückende 21°C hat und man nachts in den aufgeheizten Schlafzimmern kaum ein Auge zumachen kann. Wer also der sommerlichen Hitze zumindest abends entfliehen möchte oder seine Joggingtour wegen großer Wärme nicht aufgeben möchte, der ist im Lottental weitaus besser aufgehoben.

Unsere Messwerte und Beobachtungen im Mai (Station Lottental): Anzahl der Nächte mit Bodenfrost 14 (in Bochum-Harpen nur 6), tiefste Erdbodentemperatur -6,7°C, höchste Lufttemperatur 24,8°C, Regenmenge 42,2 l/m², das Sonnensoll wurde nur zu 65% erfüllt.

Es grüßt aus dem Meteomedia Wetterstudio in Bochum, Andreas Wagner

 
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